Gartenpflanzen

Botanische Dachdecker

Im Sommer kühl, im Winter warm, und immer grün: das ganze Jahr über. Immer häufiger sieht man begrünte Dächer mit botanischen Dachdeckern wie Fetthenne, Steinbrech und Dachwurz. Begrünte Dächer sehen nicht nur gut aus, sie sind auch eine sinnvolle Ergänzung der natürlichen Umgebung. Sie erhöhen die Biodiversität des Umfelds und reinigen die Luft, da die Pflanzen CO2-Emissionen aufnehmen und filtern.

Ein grünes Dach zieht Insekten - und damit auch Vögel - an, ist nachhaltig, und isoliert darüber hinaus. Es dämpft nicht nur die Temperatur, sondern auch den Umgebungslärm. Da Pflanzen Wasser aufnehmen, ist es weniger wahrscheinlich, dass es bei heftigen Niederschlägen zu Überschwemmungen kommt. Ein solches Dach ist nahezu wartungsfrei und fast jede Dachform ist dafür geeignet. Die botanischen Dachdecker eignen sich auch für kleine Dächer wie ein Vordach, das Dach eines Schuppens oder eines Vogelhauses sowie für vertikale Gärten.

Gartenpflanzen

Herkunft

Steinbrech und Dachwurz sind vor allem in Bergregionen wie den Alpen, Dolomiten und dem Kaukasus zu finden. Die Fetthenne wächst auf der gesamten Nordhalbkugel, vor allem in trockenen, felsigen Gebieten.

Sortimentsauswahl

Alle botanischen Dachdecker sind Fettpflanzen (auch Sukkulenten genannt). Eine Sukkulente ist eine Pflanze, die Wasser in der Wurzel, dem Stamm oder dem Blatt speichert, um Trockenphasen überbrücken zu können. Dabei kann man aus über tausend Sorten wählen, die oft in gemischten Paletten gehandelt werden.

Gartenpflanzen Bild Auswahl 1

Pflege

Quelle und Foto: Pflanzenfreude.de

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